018.07.11|Volksfest-Aktuell|Volksfest-Aktuell|
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Waldkraiburg - Wettschulden sind Ehrenschulden: Für die Wahl zum "Mister Waldkraiburg 2012" gibt es schon einen heißen Kandidaten: den Eishockeyspieler Tobias Vogl, der sich verspekuliert hatte.
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Bürgermeister Siegfried Klika und VfL-Vorsitzende Annemarie Deschler, die sich dafür eingesetzt hatten, dass nach Jahren wieder ein Boxkampf auf der Wiesn stattfinden konnte, fühlten sich auf ganzer Linie bestätigt und sagten "Zugabe" im nächsten Jahr zu. Von allen Seiten gab es Schulterklopfen für die junge VfL-Abteilung. "Das war 1a. Erstklassig von Anfang bis Ende, sehr gut organisiert", meinte etwa Istvan Molnar, der jedes Jahr in Mühldorf einen Volksfest-Kampf auf die Beine stellt.
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Weniger gut ist bei der Behindertenbeauftragten Gabriele Schleich das Verhalten von Betroffenen am "Tag der Menschen mit Behinderung" angekommen. Wie sich herausstellt, haben einige Behinderte nämlich die Berechtigung zu ermäßigten Speisen und Getränken für sich und eine Begleitperson schamlos ausgenutzt. Manche erschienen zum wiederholten Mal im Festzelt, um sich ermäßigte Speisen und Getränke zu holen. Im nächsten Jahr wird deshalb die Vergünstigungspraxis grundlegend geändert. Gabriele Schleich ist dem Festwirt sehr dankbar, dass er seine Unterstützung des Tages der Menschen mit Behinderung trotz dieser Erfahrung aufrecht erhält.
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Die Stadt Waldkraiburg hat eine Vorreiterrolle in Sachen "Miss" und "Mister". Neulich waren Vertreter aus Landshut zu Gast, wo ebenfalls eine Schönheitswahl stattfindet. Dort sieht man die gewählten Gesichter der Stadt nach dem Volksfest nie wieder. In Waldkraiburg übernimmt das schöne Paar das ganze Jahr über repräsentative Aufgaben.
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Die Erfolgsgeschichte der "Miss- und Mister-Wahlen" schafft andererseits auch Probleme: Überschwänglich begrüßte der Bürgermeister neulich den ehemaligen Mister Waldkraiburg Max Kleininger. Der sei immerhin amtierender Mister Süddeutschland und vertrete Waldkraiburg nächstens bei der Wahl der "Miss Germany". "Mister Germany!", wurde das Stadtoberhaupt verbessert, das nur meinte: Bei so vielen Missen und Mistern könne man schon mal den Überblick verlieren.
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Heuer auch wieder auf dem Volksfest anzutreffen: Don Eckhard, der Amerikaner aus Walnutport, der seit 20 Jahren bei Stadtrat Dietmar Heller Volksfestgast und noch länger guter Freund ist. Don mag das Waldkraiburger Volksfest. In einem Interview für die Wiesnzeitung sagte er, wie greislich das amerikanische Bier im Vergleich zum deutschen schmecke. Prompt brachte ihm das Ärger in seinem "German Club" in Walnutport ein. Reumütig muss er seine Aussage korrigieren.
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kla & hg/Waldkraiburger Nachrichten
Rubriklistenbild: © rezurück zur Übersicht: Volksfest-Aktuell

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